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was ist was
Wozu Google Books alles gut ist... Zumindest muss man hin und wieder mal nach seinem eigenen Namen suchen, um teilweise Erstaunliches zu finden. So wie diesmal: Offenbar sind Florian und ich seit fünf Jahren neben einigen anderen Preisträgern von Jugend forscht in dem "was ist was"-Band "Erfindungen" abgedruckt. Da die Zeit, in der uns diese Reihe begleitet hat, schon etwas her ist, wäre dies fast an uns vorbeigegangen.
Laufen mit nur zwei Nervenzellen
Seit der letzten Woche steht ein interessantes Projekt im Rampenlicht, an dem mein Professor beteiligt ist. Hier die offizielle Pressemitteilung.
Insekten können mit ihren sechs Beinen ganz unterschiedliche Bewegungsmuster ausführen. Je nachdem, ob sie langsam oder schnell krabbeln oder ein Hindernis überwinden müssen, nutzen sie verschiedene Gangarten. Wissenschaftler aus Göttingen haben nun einen Roboter entwickelt, der ebenfalls je nach Umgebung flexibel zwischen mehreren Gangarten hin- und herschalten kann. Das Neue daran: Diese unterschiedlichen Bewegungen werden von einem einzigen Verschaltungsnetzwerk mit nur wenigen Verknüpfungen erzeugt.
Mindrobots Reloaded
Oh mein Gott, hier ist wirklich lange nichts mehr passiert, über ein Jahr ist seit dem letzten Blogeintrag vergangen. Ich bin leider überhaupt nicht mehr dazu gekommen, aber jetzt bin ich zuversichtlich dass sich das wieder ändert.
Ich habe am Bernstein Center for Computational Neuroscience mit dem Hauptpraktikum/der Diplomarbeit begonnen, kann mich also endlich wieder mit Robotik beschäftigen und dementsprechend auch die Website aktualisieren.
Mein Thema liegt im Bereich Computer Vision, Genaueres werde ich in einem späteren Eintrag erzählen. Momentan beschäftige ich mich als Vorbereitung mit Bildsegmentierung, wie in den folgenden Bildern zu sehen ist.
Hannover Messe 2008
Die Hannover Messe wird für Normalsterbliche immer interessanter. Während es vor ein paar Jahren nur Ventile, Schläuche und Schrauben zu sehen gab, folgt mittlerweile ein Roboter dem nächsten - zumindest in den entsprechenden Hallen.
Bei den Meisten handelt es sich um Industrieroboter, die trotz hoher Arbeitsgeschwindigkeit eine erstaunliche Präzision aufweisen. Dies ist unter Anderem den hochwertigen Motoren zu verdanken, die von den entsprechenden Herstellern natürlich auch vorgestellt werden - da sind zum Beispiel zwei Schrittmotoren gegenüber angeordnet und durch dünne Bleistiftminen verbunden. Beide Motoren drehen sich absolut synchron, erst langsam dann sehr schnell, ohne dass die Mienen brechen. Das war nur ein Beispiel, man sieht noch viele andere Exponate, die Ähnliches beweisen.
CeBIT 2008
Auf der CeBIT gibt es dieses Jahr wieder ein paar interessante Sachen zu entdecken, auch Robotik betreffend.
Hier nur ein paar Stichworte, passend zu den Fotos: Hightech-Bobbycar, Echtzeit-Fehlerkorrigierung für Kamerabilder, Industriestraßensteuerung, Sicherheitsroboter, Steuerung des Computers durch Hirnströme, 3D-Scanner für ganze Räume, Gesichts- und Gemütszustandserkennung.







